Kartoffeln sind fester Bestandteil der deutschen Küche
Für Kartoffeln gibt es viele Rezepte, was zurückzuführen ist auf die lange Tradition der Kartoffelproduktion in Deutschland. Sie dienen seit vielen Jahrhunderten als Sättigungsbeilage. Kartoffeln bekommt man sowohl in festkochender als auch in weichkochender Variante.
Aus Kartoffeln wird Brei gemacht, Kartoffelsalat, Pommes, Back-Kartoffeln, Chips, Brat-Kartoffeln und Kartoffel-Puffer.
Gekochte Kartoffeln mit Schale werden auch als Pell-Kartoffeln bezeichnet. Salzkartoffeln sind Kartoffeln, die zuerst geschält und in Stücke geschnitten und danach im Salzwasser gekocht werden.
Salat aus Kartoffeln – ein Nationalgericht mit Nord-Süd-Gefälle
Insbesondere der Kartoffelsalat ist ein typisch deutsches Gericht und ist bei jeder Party dabei. Gemacht wird er aus festkochenden Kartoffeln, die mit Schale gekocht werden. Am besten gelingt dies in einem Dampfkochtopf. Die Garzeit ist gegenüber der Zubereitung im normalen Kochtopf verringert. Dadurch bleiben die Vitamine erhalten. Nachdem die Kartoffeln gar sind, müssen sie gepellt und in Stücke geschnitten werden.
Während die Marinaden für Kartoffelsalat im norddeutschen Raum eher kalorienreich mit viel Mayonnaise angerichtet sind, findet man in Süddeutschland eher leichtere Kost vor. Bayerischer oder schwäbischer Kartoffelsalat hat meist als Basis Essig, Öl, manchmal Senf und Fleischbrühe. Im Unterschied zu anderen Salaten muss Kartoffelsalat eine sehr kräftig gewürzte Marinade haben. Zudem benötigt Kartoffelsalat einen hohen Flüssigkeitsanteil, da die Kartoffeln viel Flüssigkeit und auch die Würze darüber aufnehmen.